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Überflutungen auf Phuket waren kein Tsunami

Die Überflutungen auf der Insel Phuket am letzten Sonntag hatten nicht mit dem Erdbeben auf Sumatra zu tun und waren auch kein Tsunami sondern die Folge einer Springflut.

Am letzten Sonntag gab es viele Online-Posts, die behaupteten, es habe einen kleinen Tsunami entlang der Westküste von Phuket gegeben.

Die Beiträge bezogen sich aber auf eine sogenannte „Königsflut“ (ungewöhnlich hohe Flut = Springflut) in Phuket, die um 13.27 Uhr (Sonntagnachmittag) am höchsten war, zusammen mit rauher See und einer starken südwestliche Dünung in der Andamanensee und der Bucht von Phang Nga. Zudem gab es eine kleines Erdbeben in Nord-Sumatra am frühen Sonntagmorgen. Die starken Wellen führten dazu, dass im Nordwesten der Insel und am Kalim Beach das Wasser bis auf die Straße schwappten und diese zum Teil nur schwer passierbar machte.

Einige Online-Beiträge einer überfluteten Straße in Kalim wurden im Netz als „Tsunami“ beschrieben, als Wellen auf die tief liegende Straße in Richtung Patong schwappten. Das ist falsch. Es war definitiv kein Tsunami sondern eine außergewöhnliche Wetterkonstellation die zwar sehr selten ist, aber eben vorkommen kann.

Im Mom Tri´s Villa Royale Resort wurde der Swimmingpool überflutet.

Es gab keinen Zusammenhang zwischen der Königsflut entlang der Küste der Andamansee und dem landgestützten Erdbeben in Nordsumatra am frühen Sonntagmorgen.

Die Springflut verursachte auch einige Schäden am Maya Bay Pier auf der Ostseite von Koh Phi Phi Leh, wo die Stahlpfeilerstruktur von den schwimmenden Plastikpontons abgerissen wurde. Der Zugang zur Maya Bay wurde nach dem Vorfall gesperrt.

Quellen:
Jean-Pierre Dousse – unser Freund auf Phuket
The Tiger – Online News

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