Koh Tao – unser Garten Eden

Der liebe Gott hat es gut gemeint mit der „Schildkröten-Insel“ (Dao = Schildkröte auf thailändisch) so weit draußen im Golf von Siam. Die gebirgige Insel ist tropisch grün, die traumhaften Buchten und Strände eingerahmt von riesigen Granitfelsen, das Wasser glasklar in allen Azur-, Türkis- und Blaufarben schimmernd. Und genauso paradiesisch geht es unter Wasser weiter. Meine Familie und ich haben im Juni 5 traumhafte Tage dort verbracht.

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Wir haben einige Buchten, bewaffnet mit unserer Schnorchelausrüstung, erkundet und waren vielerorts begeistert von dem reichen, bunten Leben in den Korallenriffen. Sogar bei Regen waren wir im Meer – nass von oben und unten – macht ja nichts!
Der Schnorchelbrillenabdruck im Gesicht war schon fast obligatorisch!

Schnorchelbrillenabdruck

Die ersten Tage haben wir im Haad Tien Beach Resort in der Thiang Og Bay auch Shark Bay genannt verbracht. Der Puderzucker-Strand ist wirklich eine Augenweide und als Hotelgast genießt man das große, gepflegte, weitläufige Areal den ganzen Strand entlang. Das Hotel ist hip und chic, der Style modern und eher puristisch.
Link zum Haad Tien Beach Resort

Viele Tagestouristen kommen per Boot in die Bucht, das merkt man leider unter Wasser. In Strandnähe, wo die Boote nicht fahren dürfen, ist das Riff noch einigermaßen intakt, weiter draußen dann leider stellenweise eine traurige Korallenhalde. Von allen Schnorchelspots, die wir auf Koh Tao besucht haben, war es hier eher bescheiden und nicht das, was man von der viel gepriesenen Bucht erwartet. Es hat uns im Herzen weh getan. Immer wieder wurden wir Zeugen, dass Schnorchler auf die Korallen treten und so gar nicht mit ihrem Schnorchelequipment umgehen konnten – leider zu Lasten der Unterwasserwelt!

Im Wasser

Wir wollten viel von der Insel kennenlernen und sind umgezogen an den Sairee Beach, der längste Strand auf der Insel mit dem Hauptort am Südende. Am nördlichen Ende liegt den Hang hinauf unser persönliches Lieblingshotel.

Im Koh Tao Cabana haben wir uns auf Anhieb wohl gefühlt, denn uns gefällt einfach das verspielte und landestypische Design mit viel Naturmaterialien. Der Garten ist prachtvoll, überall blühen Frangipani Bäume.
Link zum Koh Tao Cabana Resort

Das Restaurant auf den Klippen mit Blick über die Bucht ist einfach klasse. Das Essen war köstlich und preiswert, so dass wir nie das Bedürfnis hatten in einem anderen Restaurant zu essen. In 10 Minuten gelangt man am Strand entlang in einen kleinen Ort mit Geschäften, Shops, Cafes und Restaurants – also Abwechslung gibt es auf jeden Fall, wenn man mag.

Da konstant der Westwind geblasen hat, konnten wir hier leider nur kurz mal die Unterwasserwelt testen, aber es war einfach zu trüb und zu wellig, um viel zu sehen.
Also haben wir die Strände und Buchten an der Ostküste erkundet. In der Aow Leuk Bucht kann man herrlich an der Felsküste und dem Riff entlang schnorcheln. Bunte Korallenstöcke, Fischschwärme und sogar ein kleiner Schwarzspitzenriffhai hat uns überholt. Am Strand kann muss man „Eintritt“ bezahlen und darf keine Getränke von außerhalb mitbringen. In dem kleinen Beach Club & Restaurant bekommt man alles und dazu einen aufgeräumten, sauberen Strand.

Mir hat es besonders gut in der Tanote Bay gefallen. Die zweigeteilte Bucht ist von mächtigen Granitfelsen eingerahmt und etwas 50 Meter vom Ufer thront ein riesiger Felsen mitten im Wasser, der gerne von Cliffspringern erobert wird. Mutig, mutig… für mich wäre das nichts, aber faszinierend anzusehen! Auch hier ist die Unterwasserwelt bunt und vielfältig. Am Strand gibt es ein paar Resorts und ein nettes Restaurant, ideal für die Mittagspause.

Bei Regen sind wir dann in die Hin Wong Bucht gefahren. Ich hätte mir Sonne gewünscht, denn dann wäre es bestimmt noch viel viel schöner gewesen, als es eh schon war. Eine kleine, schmucke Bucht mit etwas gröberem Sand und die Szenerie mit den vielen Felsen und Granitblöcken war beeindruckend. Unter Wasser war es klasse auch ohne Sonnenlicht und man hätte stundenlang weiter schnorcheln können.

Dann waren leider die 5 Tage auf Koh Tao schon wieder um und für meine Familie und mich steht fest, dass wir hier nicht das letzte Mal waren und es auch locker eine Woche ausgehalten hätten. Schnorcheln, Natur und Ruhe – das gefällt uns und dafür ist Koh Tao wie geschaffen.
Unser Garten Eden in Thailand und Paradies im Herzen!
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Under water

Gewinner der Herzen – Insel Koh Talu

„Mama, auf Koh Talu war es am Schönsten“, meine Kinder sind sich einig.
Nach wunderschönen, luxuriösen Tagen auf Koh Phangan und Koh Tao war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch in ein einfaches Öko- & Nature-Resort weiterzureisen. Koh Talu stand eher auf meiner „Business-Liste“: muss ich mal gesehen haben, damit ich unsere Kunden gut beraten kann. Die Familie war einverstanden und so fuhren wir mit dem Speedboot zusammen mit Gemüse, Shrimps und Schweinerippchen in 15 Minuten vom Koh Talu Pier bei Bang Saphan auf das kleine Eiland.

Schon vom Meer aus konnte man die beiden herrlichen Sandbuchten Big Bay und Pearl Bay erkennen. Koh Talu befindet sich im Privatbesitz eines glücklichen Menschen. Nur wer im Resort wohnt und arbeitet, darf die Insel betreten. Man bucht das 2- oder 3-Tage-Package und hat somit ein Rundum-Sorglos-Paket mit Aktivitätenprogramm, Wassersport, Verpflegung – alles inklusive sozusagen.

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Auf der Insel angekommen wurden wir sehr herzlich von Khun Jo und seiner Crew begrüßt. Richtig familiär, lieb und aufgeschlossen. Man fühlt sich gleich willkommen. Mittags und abends gibt es ein umfangreiches Buffet, an dem man sich nach Herzenslust bedient. Es gibt nur Thai Food, aber das ist köstlich und von der Mama gekocht. Auch die Kinder haben immer etwas gefunden was schmeckt, auch wenn Sie noch nicht die großen Thai-Food-Fans sind, aber das hat sich nach dem Aufenthalt auf Koh Talu ein wenig geändert.

Danach beziehen wir unseren Bungalow. Ok, es ist einfach, zweckmäßig, aber alles da und sauber und ordentlich. Von der Veranda haben wir einen tollen Blick auf Strand und Meer.

Mit dem Pontonboot fahren wir gegen Abend aufs Meer hinaus zum Squidfischen. Wie friedlich, ruhig und entspannend. Wir kommen mit dem netten Personal ins Gespräch und voilà: am Ende beißt der Calamari, den wir dann gegrillt am nächsten Tag serviert bekommen. Es schmeckte köstlich.

Das gleiche Pontonboot fährt uns am nächsten Morgen dann auch allen Wellen trotzend zu dem spektakulären Felsentor an der nördlichen Steilküste der Insel.

Anschließend wird geschnorchelt. Vom Unterwasserparadies Koh Tao kommend, hatten wir keine großen Erwartungen an Koh Talu. Und dann: wir waren mehr als überrascht – so ein tolles Korallenriff, so viele verschiedene Fische, Softkorallen, alles intakt! Was man auf Koh Tao leider nicht mehr so sagen kann, denn die vielen Tagestouristen machen so einiges kaputt.

Auf Koh Talu ist der Riffbereich abgesperrt für Boote. Man bekommt von den Mitarbeitern des Tauchcenters eine Einweisung, wohin und wie man schnorcheln soll und darf und wie man sich verhält. Es werden sogar Kurse angeboten, wie man richtig schnorchelt. Der Schutz und Erhalt des Riffs werden sehr wichtig genommen, Korallen neu gezüchtet und Aufklärungsarbeit geleistet. Vorbildlich – so sollte es überall sein!

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An die Strände Koh Talus kommen auch die Meeresschildkröten zur Eiablage. Um das Ökosystem aufrecht zu erhalten gibt es beim Resort eine Schildkröten-Forschungsstation. Die Jungschildkröten werden aufgezogen, bis sie groß genug sind und eine reelle Überlebenschance im Meer haben. Kranke Tiere werden gesund gepflegt und dann wieder ins Meer entlassen. Täglich haben wir die Tiere besucht und durften sogar bei einer Reinigungsaktion mitmachen.

Das Strandleben an den herrlichen weißen Sandstränden haben wir natürlich auch genossen. Das Wassersportangebot kann man gratis nutzen.
Am Abreisetag haben wir den Vormittag in der Pearl Bay verbracht mit Schnorcheln und Planschen im glasklaren Wasser. Ein kleiner Tintenfisch hat uns besucht. Es war paradiesisch!

Fazit: Der Besuch auf Koh Talu war für uns alle ein Gewinn. Wir haben unseren Horizont erweitert, viel erlebt und für das Leben gelernt – besonders meine Kinder! Man muss der Insel aufgeschlossen und unvoreingenommen begegnen und sich auf das einfache, pure Leben einlassen. Wer Probleme mit der Natur und Ihren tierischen Erscheinungen hat, ist hier nicht richtig. Es gibt Schlangen und Krabbelgetier, denn die Natur darf und soll hier so sein, wie sie eben ist. Lippenstift, Abendkleidchen, Handy und Shoppingtasche braucht man hier nicht. Man muss sein Herz öffnen für das Schöne und sich auf das Naturerlebnis einlassen. Für uns eine unvergessliche Zeit bei der Koh Talu Familie, die wir im Herzen tragen!

Hier unser Video mit Impressionen von unserem unvergesslichen Besuch auf Koh Talu:

Mahanakhon Sky Walk – die Top Attraktion in Bangkok

Wow! Was für ein Erlebnis und Nervenkitzel. Der Mahanakhon Wolkenkratzer ist aktuell Bangkoks höchstes Gebäude und sieht laut meinen Kindern wie ein Legoturm aus, den jemand nicht fertig gebaut hat! „Wir wollen da hoch“… das war ja klar!

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Ja, das futuristische Gebäude sticht gleich ins Auge. 78 Stockwerke und von oben einen 360° Blick über die Megacity. Wer mutig und schwindelfrei ist kann auf den Skywalk – eine Terrasse mit Glasboden – da sieht man dann 78 Stockwerke weiter unten das pulsierende Leben Bangkok unter den eigenen Füßen. Da werden die Knie schon mal puddingweich!

Im 74. Stockwerk ist chillen, schauen und entdecken angesagt. In diesem Indoor-Observation Deck gibt es Informatives zu erfahren, Ferngläser und Sitzsäcke zum Panoramagucken.

Mit einem Glaslift geht es dann die letzten 4 Stockwerke bis ganz nach oben. 314 Meter über dem Meer! Der Blick ist atemberaubend, man kann sich gar nicht satt sehen und erkennt welche unglaublichen Dimensionen die Metropole am Chao Praya River hat.
Hier kann man einen Drink in der Bar nehmen oder von den Stufen aus das Erlebnis wirken lassen.

Ein weiteres Highlight ist die Fahrt mit dem Multimedia Lift. Die Kabine ist ein einziger LED-Bildschirm. Nach oben fliegen Sie durch Bangkok und seine Sehenswürdigkeiten bis hinauf in das Himmelblau. Beim Weg nach unten geht es in die Tiefen des Ozeans. Wirklich absolut beeindruckend.
Da vergehen die 50 Sekunden Fahr buchstäblich wie im Flug!

Video Clip – Mahanakhon Multimedia Elevator

Video Clip – Mahanakhon Experience am 22.06.2019

Etwa 1000THB (manchmal gibt es Promotions, wochentags Rabatte) muss man für das Ticket pro Person einplanen – nicht gerade ein Schnäppchen – aber für uns hat es sich absolut gelohnt. Die ganze Familie war begeistert!

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